
(Oder: Warum Ihr Bauchgefühl bei der Kapazitätsplanung oft lügt)
Die Situation:
Ein Restaurantbesuch. Der Inhaber hat den Raum mit so vielen Tischen wie möglich vollgestellt.
Die Logik dahinter: „Mehr Plätze = Mehr Gäste = Mehr Umsatz.“
Mein Blick (Die Makro-Analyse): Während andere die Speisekarte lesen, scannt mein Gehirn die Raumdynamik. Ich sehe nicht die Tische, ich sehe die Umsatzbremse durch Enge:
Die strukturelle Lösung: Ich würde 20% der Tische entfernen.
Mein Fazit: Oft ist die Lösung für mehr Gewinn nicht „mehr Masse“, sondern eine intelligentere Grundstruktur des Angebots.
(Oder: Warum 'Das haben wir schon immer so gemacht' Ihr teuerstes Mantra ist)
Die Situation: Eine etablierte Eisdiele. Seit 25 Jahren die gleichen Sprüche, das gleiche Interieur (7 Sitzecken), kein digitaler Auftritt. Der Besitzer ist stolz auf die Beständigkeit. Was andere „kultig“ oder „witzig“ finden, ist für mich ein Warnsignal.
Mein Blick (Die Makro-Analyse): Ich sehe hier keinen „Kult“, sondern strukturelle Stagnation. Wer sich 25 Jahre nicht bewegt, verliert schleichend den Anschluss an den Markt, ohne es zu merken:
Die strukturelle Lösung: Ich würde das Unternehmen aus der „Zeitkapsel“ holen, ohne die Identität zu zerstören.
Mein Fazit: Stillstand ist in einer sich wandelnden Welt ein Rückschritt. Ich erkenne, wo Tradition zum Ballast wird und wie man die Grundstruktur modernisiert, um die nächsten 25 Jahre profitabel zu bleiben.
(Oder: Wie schlechte Prozesse Ihre Talente verbrennen)
Die Situation: Ein wachsendes Unternehmen. Die Mitarbeiter klagen über Überlastung, Überstunden häufen sich, die Fehlerquote steigt. Der Chef sucht händeringend nach neuem Personal, findet aber niemanden auf dem Markt. Er ist überzeugt: „Wir sind unterbesetzt.“
Mein Blick (Die Makro-Analyse): Ich schaue mir nicht die Stellenausschreibungen an, sondern die Handlungen der Menschen. Ich sehe oft keine Unterbesetzung, sondern eine Verschwendung von Lebenszeit durch strukturelle Reibung:
Die strukturelle Lösung: Statt teurem Recruiting (das das Chaos nur vergrößern würde) optimiere ich die Grundstruktur der Arbeit.
Mein Fazit: Fachkräftemangel ist oft nur das Symptom einer kollabierenden Struktur. Bevor Sie jemanden einstellen, müssen Sie sicherstellen, dass Ihre Struktur nicht Ihre Mitarbeiter frisst.
Jedes System hat seine ‚überflüssigen Tische‘ oder seine ‚25-Jahre-Stillstand-Falle‘. Meistens ist man selbst zu nah dran, um sie zu sehen.
„Ich bin keine Beraterin für die Schublade. Ich bin die Frau für das Fundament. Da ich mich tief in Ihre Prozesse einarbeite (remote), ist meine Zeit limitiert. Deshalb gibt es einen klaren Prozess:
Haben Sie Fragen ? Schreiben Sie mir eine E-Mail an: mail@marta-winkler.de
Beispiele meiner Denkweise